Steffen Loose Eigentlich habe ich in meiner Jugend etwas "anständiges" gelernt - Werkzeugmacher. Aber nach der Wende infizierte mich der Wein-Virus. Aus meinem Hobby wurde Beruf und so schulte ich mit 35 Jahren noch einmal um. Seit nunmehr 12 Jahren bin ich in unserem kleinen Familienbetrieb zuständig für die Sachen, die hier sonst keiner machen will … Und trotzdem ist für mich der Beruf des Winzers einer der vielfältigsten und schönsten.Zusammen mit meiner Frau und Freunden genieße ich gern gutes Essen und natürlich den passenden Wein dazu.
Linda Loose Auf der Tastatur bin ich die schnellste - ich hab´s ja auch gelernt. Wenn ich nicht gerade beruflich mit Krankenakten unterwegs bin oder mich beim Handballtraining auspowere, kümmere ich mich um unseren Internetauftritt, die Planung der Events und auch allen anderen anfallenden Aufgaben.
Annet-Catrin Loose Mein Mann ist zwar der Kopf der Familie aber ich bin der Hals, der ihn lenkt. Damit das Chaos im Büro nicht all zu groß wird, in der Küche der Kühlschrank immer gut gefüllt ist und auch Haus, Hof und Garten immer in Schuss sind, bin ich täglich 24 Stunden im Einsatz. Natürlich darf ich bei Weinfesten auch mit an die Front ( Weinverkauf )
Lukas Loose Bevor ich im Betrieb "mitarbeiten" kann, muss ich zunächst noch meinen Halbtagsjob in der örtlichen Bildungsanstalt verrichten. Erst danach geht's ran an die Technik. Egal ob Motorschaden oder PC-Absturz, wenn es irgendwo klemmt (und es klemmt bei uns immer irgendwo ) bin ich zur Stelle. Am liebsten jedoch quäle ich gerne russische Landtechnik mit guter Rockmusik im Ohr.
Heiko Loose Seit 2007 arbeite ich in unseren Familienbetrieb mit. Als gelernter Agrartechniker bin ich zuständig für den reibungslosen Betrieb der Maschinen sowie die täglichen Arbeiten im Weinberg und Lager. Auch ich genieße gerne die Abwechslung der Jahreszeiten und die Launen der Natur, auch wenn man da manchmal Nerven braucht, z.B. wenn das Thermometer im Winter unter - 15° C fällt.
Gerhard Loose Als ich noch jung war, gab es bei uns im Dorf einen alten Winzer, der abends, wenn die Arbeit getan war, immer auf dem Hof saß und genüsslich eine Zigarre rauchte. Da kann der Beruf des Winzers nicht so schlecht sein, dachte ich. Allerdings kamen wir erst mit der Wende zu einem Weinberg , der mehr und mehr zu unserem Lebensinhalt wurde. Jetzt bin ich "der alte" und freue mich, dass meine Kinder aus meinem einstigen Hobby ein kleines Weingut geschaffen haben. Zigarre rauche ich aber bis heute nicht.